RIDDER PR.

KI & Transparenz

Künstliche Intelligenz ist für mich ein starkes Werkzeug – aber kein Ersatz für journalistisches Urteil, kommunikative Erfahrung und menschliche Verantwortung.

Ich nutze KI je nach Aufgabe unter anderem als Recherchehilfe, Sparringspartner, zur Strukturierung von Gedanken, zur Entwicklung von Varianten und zur Qualitätssicherung. Viele Texte entstehen heute deshalb hybrid: mit KI-Unterstützung, aber unter meiner redaktionellen Verantwortung.

Bei Kundenprojekten entscheiden ausschließlich meine Auftraggeber, ob und in welchem Umfang KI eingesetzt werden darf oder soll. Wenn ein Kunde wünscht, dass der KI-Anteil bei der Bearbeitung eines Auftrags bei 0,0 Prozent liegt, ist das selbstverständlich möglich – und jederzeit willkommen.

Vertrauliche, sensible oder nicht für Dritte bestimmte Informationen werden nicht ungeprüft in externe KI-Systeme eingegeben. Welche Anwendungen im konkreten Projekt zum Einsatz kommen dürfen, richtet sich nach den Vorgaben und Sicherheitsanforderungen des Auftraggebers.

Unabhängig vom eingesetzten Werkzeug gilt: Faktenprüfung, Einordnung, Tonalität, Endredaktion und Verantwortung bleiben beim Menschen. KI kann Vorschläge machen. Sie kann aber weder journalistische Sorgfalt noch kommunikatives Urteilsvermögen delegieren.

Unter den Beiträgen in „Wort & Wahn“ finden Sie die Textmarke „KI-Support“. Dort lege ich knapp und konkret offen, bei welchen Arbeitsschritten mich KI unterstützt hat. Denn zwischen „mit KI geschrieben“ und „ohne KI geschrieben“ liegt inzwischen ein ziemlich großes Feld. Mich interessiert deshalb weniger das Etikett als die Frage, welchen Beitrag Mensch und Maschine tatsächlich geleistet haben.